Was ist ein Handantrieb?

Ein manueller Aktuator ist jeder Hebel, jedes Rad oder jeder Knopf, der dazu dient, etwas durch menschliches Handeln und nicht durch eine Kraftquelle zu steuern. Dies kann so einfach sein wie ein Ein-/Ausschalter oder so komplex wie große Steuerräder zum Öffnen von Toren. Der Schlüssel zu jedem manuellen Antrieb liegt darin, dass eine Person das Gerät bedient, und nicht ein Computer oder eine Stromquelle jeglicher Art.
Einfache manuelle Stellantriebe sind für viele Menschen in ihrem Zuhause üblich und vertraut. Elektrische Schalter sind manuelle Betätigungselemente zum Einschalten von Lichtern oder anderen Elektrogeräten. Die Toilettenspülung kann durch Drücken eines Spülarms oder, in manchen Ausführungen, eines Knopfes an der Oberseite des Tanks erfolgen, der dann den Wasserfluss ermöglicht. Elektro-, Gas- oder Mikrowellenherde verfügen möglicherweise über eine Elektronik für den Betrieb, die Koch- und Timereinstellungen werden jedoch vom Benutzer gewählt, wodurch die Steuerung zu manuellen Stellgliedern wird.

Seit Hunderten von Jahren und bis ins 21. Jahrhundert hinein verlassen sich viele Menschen auf einen manuellen Antrieb, um ihr Zuhause zu betreten oder zu verlassen. Türklinken oder Türklinken sind einfache Aktuatoren, die bei Bedarf einen Schließmechanismus bewegen. Im späten 20. Jahrhundert stellten einige Unternehmen aus Kundenfreundlichkeit auf automatische Türöffner um, doch der Türknauf blieb eine gängige und effektive Methode zum Öffnen und Schließen von Türen.

Fahrzeuge verfügen über eine breite Palette manueller Betätigungselemente, darunter Klimaanlagen, Außenwischer bei Fahrzeugen ohne automatischen Regensensor und sogar das Gaspedal. Bei der Drosselklappe kann es sich um eine Drahtverbindung zur Drosselklappenbaugruppe oder um einen elektronischen Schalter handeln, der über das Fußpedal gedrückt wird. Oft wird dieser Schalter auch als „Fly-by-Wire“ bezeichnet, da keine physische Verbindung zum Motor besteht. Für Menschen, die das Gaspedal nicht betätigen möchten, gibt es einen manuellen Aktuator, den sogenannten Tempomaten, der über einen Schalter aktiviert wird.

Wenn Wasser zur Bewässerung verwendet wird, werden häufig manuelle Bewässerungsventile verwendet, um den Wasserfluss zu den Feldern zu steuern. Sie sind einfach zu verwenden, widerstandsfähig und erfordern wenig Wartung. Am gebräuchlichsten sind manuelle Absperrschieber oder Absperrklappen, die die Form des Ventilsitzes beschreiben und eine angemessene Steuerung der Wasserdurchflussraten ermöglichen.

Wasser kann auch lästig sein, und zum Hochwasserschutz in kleineren Flüssen und Bächen können manuelle Steuerventile eingesetzt werden. Die Ventile können Tore steuern und Wasser zu kleinen Generatoren oder Wasserrädern leiten. Größere Staudämme und Wasserwerke verwenden möglicherweise motorisierte Steuerungssysteme, ein manuelles Ventil kann jedoch jahrelang zuverlässig funktionieren. Dies kann besonders nützlich sein für Hochwasserschutzsysteme in abgelegenen Gebieten ohne Strom oder für Systeme, die intermittierend betrieben werden.

Industrie- und Chemiebetriebe sind auf manuelle Ventile als Ersatzsteuerung für motorisierte Systeme angewiesen. Ein Handsteuerventil kann im Notfall zur Steuerung von Prozessen bei Stromausfall eingesetzt werden. Manuelle Ventile werden oft als Sperrvorrichtungen verwendet, um Prozessteile für Wartungszwecke zu isolieren und vom Wartungspersonal gesperrt zu werden, um Verletzungen vorzubeugen.
Im 19. und frühen 20. Jahrhundert nutzten Rechenmaschinen und frühe Rechengeräte Hebel und Steuerarme, um mathematische Funktionen bereitzustellen. Addiermaschinen verfügten üblicherweise über Tastenreihen, die gedrückt wurden, und ein Steuerarm wurde gezogen, um jede Addition oder Subtraktion zu aktivieren. Die Maschine wurde von einem manuellen Aktuator betrieben, und Handrechner waren weit verbreitet, bis die Elektrizität immer verbreiteter wurde und im 20. Jahrhundert schließlich elektronische Rechner die Rechner ersetzten.

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