Was ist ein hydraulischer Koppler?

Eine hydraulische Kupplung ist ein mechanisches Gerät, das speziell zum Verbinden von Schläuchen und Armaturen in Hochdruck-Hydrauliksystemen entwickelt wurde. Diese Geräte sind in der Regel robust und aus Nichteisenmetallen wie Aluminiumlegierungen und Messing gefertigt. Hydraulikkupplungen lassen sich im Allgemeinen in zwei große Kategorien einteilen: Schnellkupplungen und herkömmliche Schraubenkupplungen. Obwohl sie sich in der Funktion unterscheiden, haben beide Kategorien gemeinsame Merkmale wie enge Toleranzen und den Einsatz zusätzlicher Dichtungselemente wie ölbeständiger O-Ringe. Hydraulikkupplungen, die als Schlauchanschlüsse verwendet werden sollen, verfügen außerdem über einen integrierten Nippel oder eine Crimphülse, mit der die Kupplung mit dem Schlauch verbunden wird.

Mit Kupplungen können Sie Schläuche und Armaturen schnell und mit geringem Aufwand verbinden bzw. verbinden und entfernen. Sie werden als Standardzusätze in den meisten Flüssigkeits- und Gassystemen verwendet, einschließlich Bewässerungs-, Pneumatik- und Hydraulikanlagen. Der Hydraulikkoppler ist ein solches Gerät, das speziell für den Einsatz in Hochdruckölsystemen entwickelt wurde. Der aggressive und anspruchsvolle Charakter dieser Systeme erfordert spezielle Konstruktionsmerkmale und eine hydraulische Kupplung unterscheidet sich erheblich von beispielsweise einem Gartenschlauch.

Diese Kupplungen müssen hohen Drücken standhalten, die häufig Werte erreichen, die weit über den normalen Betriebsstandards liegen. Außerdem müssen sie sich unweigerlich mit den Folgen der ständigen Einwirkung hoher Temperaturen und der Zersetzung des Öls auseinandersetzen. Heißes Öl unter hohem Druck ist außerdem leicht entflammbar, daher müssen beim Bau einer hydraulischen Kupplung funkenfreie Materialien verwendet werden. Aufgrund dieser Probleme bestehen diese Kupplungen im Allgemeinen aus Aluminium oder Messing und sind deutlich robuster als die Niederdrucktypen.

Hydraulikkupplungen fallen im Allgemeinen in eine von zwei großen Kategorien, nämlich Schnellkupplungen und Anschraubkupplungen. Bei Schnellverschlussanschlüssen handelt es sich um ein zweiteiliges Clip-Design mit Stecker und Buchse, wobei die weibliche Hälfte des Anschlusses über eine kreisförmige Reihe unverlierbarer Kugellager um den Eingang des Anschlusses verfügt. Die männliche Hälfte verfügt über einen ausgestellten Abschnitt, der in einer passenden Kammer hinter den Kugellagern sitzt. Die Kugeln werden durch eine federbelastete Hülse in ihre Sitze gedrückt, die sie fest hinter dem aufgeweiteten Abschnitt des Außengewindes hält und so eine sichere Verbindung gewährleistet. Wenn die Kupplung geteilt werden muss, wird die Hülse zurückgezogen, um den Druck auf die Kugeln zu verringern und den Stecker zu entfernen.

Hydraulikkupplungen mit Gewinde funktionieren auf die gleiche Weise wie herkömmliche Gewindekupplungen. Sie bestehen ebenfalls aus einer männlichen und einer weiblichen Hälfte, ähnlich wie die Schnellspannvariante, werden jedoch durch Zusammenpassen eines Innengewindes an der weiblichen Verbindung mit einem passenden Außengewinde an der männlichen Hälfte befestigt. Bei fester Verschraubung der Außenarmatur wird eine sichere Abdichtung erreicht. Beide Typen verfügen in der Regel über gemeinsame Zusätze wie ölbeständige O-Ringe, die die Abdichtung verbessern, und bei Schlauchkupplungen über Anschlussnippel oder Quetschhülsen.

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