Was ist ein ISO-Audit?

Normalerweise gibt es zwei Arten von Audits der Internationalen Organisation für Normung (ISO): interne und externe. Einige Fachleute ergänzen die Liste um ein weiteres Audit, das Lieferantenaudit. Der grundlegende Zweck von Audits und ISO-Zertifizierungen besteht darin, das Unternehmen durch Standardisierungs- und Kontrollprozesse zu verbessern. Ein Unternehmen kann jede Art von Prüfung unterschiedlich durchführen, der daraus resultierende Zweck besteht jedoch darin, das Unternehmen zu verbessern. Unternehmen wenden sich häufig an externe Quellen wie Berater, spezialisierte Software oder andere Hilfsmittel, um sie durch den komplizierten ISO-Auditprozess zu führen.

Es gibt verschiedene Arten von ISO-Zertifizierungen, und Administratoren passen Audits häufig individuell an, um einem Unternehmen beim Erreichen einer bestimmten Zertifizierung zu helfen. Darüber hinaus gibt es spezialisierte Audits. Ein Beispiel für ein spezialisiertes Audit ist ISO 15489, das sich auf das Datensatzmanagement eines Unternehmens konzentriert. Bei dieser Prüfung wird in der Regel eine Agenda für die Einrichtung und den Betrieb eines Datenverwaltungssystems bereitgestellt.

Das Hauptziel des internen ISO-Audits ist die Vorbereitung auf das externe Audit. ISO-Auditoren vor Ort führen in der Regel interne ISO-Audits durch, während ein unabhängiges Unternehmen das externe Audit durchführt. Lieferantenaudits werden von Lieferanten oder Unternehmenskunden durchgeführt. Viele Unternehmen ziehen es vor, Geschäfte mit Unternehmen zu tätigen, die ISO-zertifiziert sind, und durch die Prüfung ihrer Lieferanten oder Kunden können sie sicherstellen, dass das andere Unternehmen die entsprechenden Standards erfüllt. Ein internes Audit innerhalb eines Unternehmens kann Probleme aufzeigen, die die ISO-Zertifizierung oder -Registrierung gefährden können.

Bei einigen Audits werden vorsätzliche unethische oder unsichere Praktiken aufgedeckt, doch Verstöße sind in der Regel das Ergebnis einfachen menschlichen Versagens. Die meisten Unternehmen entdecken diese geringfügigen Verstöße im Rahmen ihrer internen Audits und beheben sie vor dem externen Audit. Dies ist einer der Werte der Internen Revision. Ein weiterer Vorteil der Durchführung interner Audits besteht darin, dass sie einem Unternehmen dabei helfen, ein gutes Auditsystem zu entwickeln.

Es gibt viele Ressourcen für ein Unternehmen, um ein gutes Auditsystem einzurichten. Verschiedene Wirtschaftsexperten haben Bücher und andere Medienquellen zur Entwicklung von ISO-Auditsystemen geschrieben. Viele von ihnen bieten Seminare oder Workshops an, entweder an einem externen Standort oder auf dem Firmengelände. Weitere Quellen sind Beratungsunternehmen und Softwareprogramme. Zu den Tools, die diese Quellen bieten, gehören unter anderem Checklisten und Mitarbeiterschulungsprogramme.

Einige Experten glauben, dass der ISO-Auditprozess aus vier Schritten besteht. Sie betonen, dass es wichtig ist, die grundlegenden Vorbereitungsphasen vor der Durchführung des Audits abzuschließen, sei es intern oder extern. Zu diesen Schritten gehören die Recherche der Anforderungen für die ISO-Zertifizierung und die Messung des Projektumfangs; Vorbereitung, einschließlich Erstellung von Auditdokumenten wie Checklisten; und schreiben Sie die notwendigen Berichte für die ISO-Zertifizierung und andere Verpflichtungen, wie z. B. Lieferanten- oder Kundenanforderungen.
ISO ist ein globaler Verband und ein Unternehmen muss jede Einrichtung prüfen, unabhängig vom Standort. Beispielsweise muss ein Unternehmen in den Vereinigten Staaten, das über Satellitenanlagen in Argentinien, Indien und der Ukraine verfügt, in jeder Anlage über ein ISO-Auditsystem verfügen. Die ISO-Organisation zertifiziert Auditoren, die externe Audits in Unternehmen in verschiedenen Ländern durchführen. Die Organisation kann auch Prüfer in bestimmten Bereichen zertifizieren, beispielsweise Prüfer für Lebensmittelausrüstung, Flaschenwasseranlagen und Hersteller von Trinkwassergeräten.

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