Was ist ein Laufzeitzins?

Terminzinssätze sind Zinssätze für Finanzinstrumente, die zu einem späteren Zeitpunkt mit einem bestimmten Fälligkeitsdatum beginnen. Finanzinstrumente mit Forward-Zinssätzen werden gerne zur Absicherung möglicher Zinsänderungen eingesetzt. Diese Zinssätze finden sich häufig bei Krediten, Anleihen und Optionen. Während einige Anleger Terminzinssätze verwenden, um zukünftige Kassazinssätze vorherzusagen, argumentieren viele Analysten, dass zwischen diesen beiden Zinssätzen kein Zusammenhang besteht. Ein Kassakurs ist der aktuelle Zinssatz für Verträge, die sofort beginnen.

Die Absicherung gegen potenzielle Zinsrisiken ist die beliebteste Verwendung von Finanzinstrumenten, die Terminzinssätze beinhalten. Durch die Absicherung wird die Position einer Person ausgeglichen, indem sie mit der Gegenposition verrechnet wird, um die Auswirkungen der Änderungen zu eliminieren oder zu verringern. Der Verkäufer des Terminkontrakts möchte sich vor möglichen Zinsrückgängen schützen, während der Käufer Schutz vor einem möglichen Zinsanstieg sucht. Wenn der Vertrag ausläuft, wechselt nur die Differenz zwischen dem Marktzins und dem Terminzins den Besitzer.

In die Berechnung des Laufzeitzinses fließen eine Liquiditätsprämie, die erwartete kurzfristige Realrendite und die erwartete Inflation ein. Es wird davon ausgegangen, dass die Liquiditätsprämie mit fortschreitender Fälligkeit abnehmend steigt, wobei der Terminzinssatz steigt, je länger die Fälligkeit des Finanzinstruments dauert. Wenn erwartet wird, dass die kurzfristigen Realrenditen und die Inflation konstant bleiben, sollten die Terminzinsen die gleiche Form haben wie die Liquiditätsprämie für den Zeitraum.

Wenn man die Zinssätze im Voraus darstellt, entsteht eine Terminkurve. Diese Kurve wird verwendet, um den Zeitwert des Geldes zu bewerten, also wie viel ein Dollar heute zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft wert sein wird. Da der aktuelle Wert eines Dollars heute im Allgemeinen geringer ist als sein zukünftiger Wert, muss der Terminzins hoch genug sein, um die Inflation abzudecken und dem Anleger eine Entschädigung für etwaige wahrgenommene Risiken zu ermöglichen. Durch die Darstellung von Forward-Zinssätzen können Analysten auch die Stärke oder Schwäche des Marktes bestimmen, indem sie die Form der Kurve beobachten.

Untersuchungen historischer Terminzinsdaten zeigen, dass die Terminzinssätze die sich zu diesem Zeitpunkt entwickelnde Marktstimmung widerspiegeln und nicht die voraussichtlichen Zinssätze in der Zukunft. Da sich die Terminzinssätze aufgrund der aktuellen Marktstimmung ständig ändern, ist dies kein guter Indikator dafür, wie hoch die Kassazinsen in der Zukunft sein werden. Einige Anleger argumentieren jedoch, dass sie dadurch genügend Informationen erhalten, um für Prognosen nützlich zu sein.

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