Was ist ein Limit-Orderbuch?

Als Limit-Order-Buch bezeichnet man an der Börse die vom Spezialisten zusammengestellte Liste der ausstehenden Limit-Orders. In der Regel verwenden Börsenmakler ein Limit-Orderbuch, um Aufträge zum Kauf oder Verkauf von Aktien innerhalb eines bestimmten Preisschwellenwerts, sogenannte Limit-Orders, zu verfolgen. Limit-Orders unterscheiden sich von Market-Orders dadurch, dass sie verlangen, dass die Aktie nur zu einem bestimmten Preis gekauft wird, während Market-Orders Vereinbarungen zum Kauf der Aktie zum aktuellen Marktpreis sind.

Limit-Orders können Käufern zugute kommen, indem sie ein Limit für den Preis festlegen, den sie für eine Aktie zahlen. Aktien können oft schnell steigen und ihren ursprünglichen Preis um ein Vielfaches steigern, wenn ein Broker einen Standard-Marktauftrag ausführt. Durch die Erteilung einer Limitorder kann ein Käufer davor geschützt werden, den Marktpreis zu zahlen, wenn die Aktie in die Höhe schnellt. Dadurch kann verhindert werden, dass der Käufer Verluste erleidet, wenn die Aktie sofort fällt.

Im Daytrading wird am häufigsten ein Orderbuch verwendet. Das Orderbuch, auch „Level-2-Marktdaten“ genannt, enthält Informationen über die Gebote und Bieterinformationen, die in Aktienaufträgen von Brokern enthalten sind. Die Daten in einem Orderbuch können hohe und niedrige Geldkurse, verfügbare Aktien und die niedrigsten aktuellen Preise der Verkäufer umfassen. Ein Limit-Order-Buch enthält dieselben Informationen, mit der Ausnahme, dass das Limit-Order-Buch nur Marktdaten für Limit-Orders enthält.

Ein Nachteil der Begrenzung des Bestellbestands besteht darin, dass es möglicherweise nie zu einem Lagerkauf kommt. In gewisser Weise handelt es sich bei Limit-Orders um Vorhersagen darüber, dass die Aktie irgendwann zu einem festgelegten Preis steigen oder fallen wird. Wenn eine Aktie bei einer Limit-Order nie die Kaufschwelle erreicht, wird der Kauf nie getätigt. Wenn eine Aktie die vom Aktionär angegebene Verkaufsschwelle nie erreicht, wird sie auch nie verkauft. Ein weiteres Problem bei Limit-Aktien sind die erhöhten Kosten, da Börsenmaklerfirmen tendenziell mehr Geld für Limit-Order-Dienste verlangen als für reguläre Markt-Orders.

Ein Marktspezialist ist die Person an der Börse, die für die Verkaufsverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern verantwortlich ist. Um die Marktstabilität aufrechtzuerhalten, wird vom Spezialisten erwartet, dass er Limit-Orders ausführt, sobald diese ihre Preisschwellen erreichen. Dabei wird ihm anhand der Informationen im Limit-Orderbuch vorrangig das beste Angebot für die Aktie zugewiesen. Der Spezialist ist außerdem dafür verantwortlich, aktuelle Informationen über Preise und Angebote von Käufern und Verkäufern an der Börse zu pflegen.

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