Was ist ein Luftzähler?

Ein Reifenluftmesser ist ein kleines Werkzeug, das den relativen Luftdruck in einem Reifen erkennt und anzeigt. Es ist wichtig, den Reifendruck zu überwachen und aufrechtzuerhalten, da Reifen für den Betrieb bei einem ganz bestimmten Druckniveau ausgelegt und hergestellt sind. Dies kann zu zu viel oder zu wenig Druck und negativen Auswirkungen wie ungleichmäßigem oder beschleunigtem Verschleiß und schlechter Kraftstoffeffizienz führen. Die regelmäßige Überprüfung des Reifendrucks mit einem Luftdruckmesser kann auch dabei helfen, langsame Undichtigkeiten, die behoben werden müssen, frühzeitig zu erkennen.

Der Reifendruck wird am häufigsten in Pfund pro Quadratzoll (PSI) ausgedrückt. Das metrische Äquivalent von PSI sind die Einheiten Pascal (Pa) und Kilopascal (kPa). Die meisten Luftanzeigen zeigen diese beiden Einheiten an, ähnlich wie Tachometer normalerweise Meilen pro Stunde (MPH) und Kilometer pro Stunde (KPH) anzeigen.

Eine weitere Maßeinheit für den Reifendruck ist Bar, was 14,5 PSI (1.000 kPA) entspricht. Diese Einheit ist von Bedeutung, da ein Bar den atmosphärischen Druck oder den Normaldruck auf Meereshöhe angibt. Reifendruckmessgeräte messen den Luftdruck bei einem Bar auf Null und messen tatsächlich den darüber liegenden Relativdruck. Für diese Art der Anzeige gibt es einen speziellen Begriff, der als Manometerdruck bezeichnet wird.

In absoluten Zahlen beträgt der Nullwert, bei dem ein Luftdruckmesser beginnt, tatsächlich 14,5 PSI (1.000 kPA). Ein Vergleich ist die Art und Weise, wie Waagen beim Tarieren die Schwerkraft berücksichtigen, sodass Null technisch gesehen nicht wirklich Null ist. Da der atmosphärische Druck pro 1.000 Fuß (305 m) Höhengewinn um ca. 0,5 PSI (3,4 kPa) abfällt, werden Reifendruckmesser, die auf einen Bar eingestellt sind, mit zunehmendem Luftdruck zunehmend überhöhte Werte anzeigen. Höhe.

Obwohl sie letztlich alle die gleiche Aufgabe erfüllen, gibt es auf dem Markt unterschiedliche Ausführungen von Reifenluftmessgeräten. Einige verfügen möglicherweise über zusätzlichen Schnickschnack, aber in den meisten Fällen sind die Unterschiede auf die Art und den Preis des Displays zurückzuführen. Die beste Option ist der Kauf eines analogen oder elektronischen Geräts.

Luftmessgeräte mit analoger Anzeige gibt es in verschiedenen Formen. Der am weitesten verbreitete Typ, der weltweit in Handschuhfächern von Autos zu finden ist, ist ein stiftgroßes Gerät mit einem bauchigen Ende, das auf einen Reifenventilschaft geschoben wird. Ein offenes Ende ist normalerweise mit einem weißen Kunststoffmanometer ausgestattet, um den gemessenen Druck aufzuzeichnen. Dieses einfache Messgerät verfügt im Inneren über einen einfachen Kolben, der das Messgerät herausdrückt, da es durch den Reifendruck angetrieben wird.

Ein fortschrittlicheres Design ist als Bourdon-Manometer bekannt. Benannt nach dem französischen Erfinder Eugene Bourdon, der das Design 1849 patentieren ließ, besteht dieser Typ aus einem kleinen, flachen Schlauch, der sich unter Druck aufbläst. Der Schlauch ist an einem Ende mit einem Schlauch und einer Düse verbunden, die in den Ventilschaft des Reifens eingeführt und mit diesem verbunden werden. Am anderen Ende befindet sich eine Nadel, die sich bewegt, um den Druck auf einer kalibrierten analogen Anzeige anzuzeigen, ähnlich einem analogen Zifferblatt oder Tachometer.

Ein digitaler Luftdruckmesser verbindet einen Drucksensor mit einer digitalen Anzeige, um den Reifendruck zu messen und zu kommunizieren. Anstelle eines mechanischen Teils, beispielsweise eines Kolbens, enthält ein digitales Messgerät ein kleines Stück Silikonfolie oder -blech. Dies wirkt wie ein Dehnungsmessstreifen, der die durch Druck verursachte Belastung in elektrischen Widerstand umwandelt. Eine kleine Schaltung kann diesen Widerstandswert in einen nutzbaren digitalen Ausgang für die Anzeige umwandeln. Digitale Modelle sind oft teurer als analoge, aber letztlich ein erschwingliches Werkzeug, das jeder Autofahrer besitzen sollte.

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