Was ist ein Magnetstarter?

Ein Magnetstarter ist ein elektrisches Schaltgerät, das üblicherweise als Startmechanismus für Elektromotoren und andere Hochstromgeräte verwendet wird. Der Magnetstarter, auch Schütz genannt, nutzt ein elektromagnetisches Feld, um eine Reihe von Kontakten zu schließen, die dann Strom an den Motor übertragen. Dieses elektromagnetische Feld wird von einem zweiteiligen laminierten Stahlkern und einer Drahtspule geliefert, die mit dem Steuerkreis des Anlassers verbunden sind. Wenn die Starttaste gedrückt und die Spule mit Strom versorgt wird, entsteht ein Magnetfeld, das den Kontaktmechanismus schließt und den Motor startet. Magnetstarter können über zwei bis vier Sätze Hauptkontaktpunkte verfügen und verfügen häufig über eingebaute Sätze Hilfskontakte und thermische Überlastungsabschaltungen.

Die meisten Installationen mit Elektromotoren und schweren Geräten verwenden einen Magnetstarter, um den Betrieb einzuleiten. Magnetstarter, oft auch Schütze oder Relais genannt, ermöglichen den Fernstart von Geräten und bieten je nach Ausführung auch Überlastschutz und Hilfsschaltung. Die Hauptkontaktpunkte eines Magnetstarters fungieren als Schalter zum Verbinden oder Trennen des Hauptversorgungsstromkreises mit dem Motor. Bei kleineren Einphasenmotoren sind nur zwei Kontaktpunkte erforderlich, einer für jede stromführende und neutrale Leitung. Dreiphasenmotoren benötigen natürlich drei Kontakte, einen für jede Phase.

Diese Starter bestehen aus zwei gewalzten Stahlkernen und zwei Sätzen Kontaktpunkten, die als Schalter zur Steuerung der Stromversorgung des Motors dienen. Ein Stahlkern und ein Kontaktsatz sind am Gehäuse des Magnetstarters befestigt und bewegen sich nicht. Der zweite Kern und die Kontakte sind beweglich und unter Federspannung miteinander verbunden, um sie von den statischen Einheiten getrennt zu halten. Um den statischen Kern wird eine Drahtspule gelegt, die, wenn sie mit Strom versorgt wird, ein elektromagnetisches Feld erzeugt, das den beweglichen Kern gegen den statischen Kern zieht. Die beweglichen Kontakte bewegen sich mit dem beweglichen Kern und drücken fest gegen die statischen Kontaktpunkte, um den Stromkreis des Motors zu schließen.

Der Stromkreis, der die Spule mit Strom versorgt, wird als Steuerstromkreis bezeichnet und verläuft über die Stopp- und Starttasten und ermöglicht so die Fernsteuerung des Motors. Normalerweise gibt es in Magnetstartern mindestens einen oder zwei Sätze von Hilfskontaktpunkten, die von den Hauptkontaktsätzen getrennt sind. Diese dienen als Verriegelungen, Halterungen und zum Einschalten von Fernlampen, die den Betriebsstatus des Motors anzeigen. Starter können auch thermische Überlastvorrichtungen enthalten, die die Stromzufuhr zur Spule unterbrechen und den Motor stoppen, falls er überlastet wird.

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