Was ist ein normales Gleichgewicht?

In der Buchhaltungsterminologie bezieht sich ein normaler Saldo auf die Art von Saldo, die für jeden Kontotyp als normal oder erwartet gilt. Es kann sich um einen Sollsaldo oder einen Habensaldo handeln. Bei Vermögens- und Aufwandskonten ist der normale Saldo ein Sollsaldo. Bei Passiv-, Eigenkapital- und Ertragskonten ist der normale Saldo ein Habensaldo.

Ob es sich bei dem normalen Saldo um einen Haben- oder Sollsaldo handelt, hängt davon ab, was den Saldo des jeweiligen Kontos erhöht. Daher führt bei einem Geldkonto jede Belastung zu einer Erhöhung des Saldos des Geldkontos, daher ist sein normaler Saldo eine Belastung. Das Gleiche gilt für alle Spesenkonten, beispielsweise das Nebenkostenkonto. Im Gegensatz dazu erhöht sich ein Ertragskonto durch eine Gutschrift und nicht durch eine Belastung. Bei dieser Art von Konto ist der normale Saldo also ein Habensaldo.

Für Buchhalter, Buchhalter und andere mit Erfahrung im Studium von Bilanzen ist das alles grundlegend und gesunder Menschenverstand, aber ein Laie könnte sich darüber den Kopf zerbrechen. Um normale Salden besser zu verstehen, sollten Sie sich zunächst mit buchhalterischen Begriffen wie Soll, Haben und den verschiedenen Kontoarten vertraut machen. Sobald Sie die grundlegende Buchhaltungsterminologie erlernt und verstanden haben, wird Ihnen die normale Bilanz für jede spezifische Branche im Grunde genommen zur zweiten Natur werden.

Mit jedem Geschäftsvorgang, etwa einem Verkauf, Kauf oder einer Zahlung, ist ein Soll- oder Habenwert verbunden. Im Allgemeinen liegt ein Sollwert vor, wenn es zu einer Verringerung der Verbindlichkeiten oder einer Erhöhung des Vermögens kommt. In der Zwischenzeit hat eine Transaktion einen Kreditwert, wenn sie eine Erhöhung der Verbindlichkeiten oder eine Verringerung des Vermögens bedeutet. Eine Transaktion darf nur einer Belastung oder Gutschrift entsprechen, niemals beiden gleichzeitig. Grundsätzlich sind Lastschriften in einem Unternehmen wünschenswerter als Gutschriften.

In einem Hauptbuch oder einem anderen Buchhaltungsjournal sehen Sie immer Spalten mit der Bezeichnung „Soll“ und „Haben“. Die Soll-Spalte befindet sich immer links von der Haben-Spalte. Neben den Soll- und Haben-Spalten gibt es in der Regel eine „Saldo“-Spalte. In dieser Spalte wird die Differenz zwischen Soll und Gutschrift erfasst. Ist die Belastung größer als die Haben, handelt es sich bei der resultierenden Differenz um eine Belastung, die als Zahlenwert ausgewiesen wird. Wenn das Guthaben größer ist als das Soll, handelt es sich bei der Differenz um ein Guthaben, das als negative Zahl oder, im Buchhaltungsstil, als Zahl in Klammern, z. B. (500), erfasst wird. Wenn der Eintrag in der Saldospalte also 1.200 beträgt, spiegelt dies einen Sollsaldo wider. Wenn es als (5000) angezeigt wird, handelt es sich um einen Guthabensaldo. Wie bereits erwähnt, können normale Salden je nach Kontoart Haben- oder Sollsalden sein.

Ein T-Konto ist ein spezielles und grundlegendes Tool, das Buchhalter auch zur Analyse von Transaktionen verwenden. Auf der linken und rechten Seite befinden sich die üblichen Soll- und Haben-Spalten. Es verfügt jedoch nicht über eine Saldenspalte oder gar eine Datumsspalte, die normalerweise in anderen Buchhaltungsunterlagen zu finden ist. Ob Sie einen Habensaldo oder einen Sollsaldo haben, erkennen Sie daran, wo Sie den Saldo eintragen: in der linken Spalte für einen Sollsaldo und in der rechten Spalte für einen Habensaldo.

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