Was ist ein Schuhschnabel?

Der Schuhschnabel oder Balaeniceps rex ist ein großer, storchähnlicher Watvogel. Ein ausgewachsener Schuh ist ungefähr 101–140 cm lang, wiegt ungefähr 4–7 kg und hat eine Flügelspannweite von 231–317 cm. Diese Vögel sind sehr groß und messen etwa 114–152 cm. Männchen sind etwas größer als Weibchen und beide Geschlechter haben eine graublaue Farbe. Sein charakteristisches Merkmal ist ein sehr großer, schuhförmiger, grünlicher Schnabel, der etwa 23 cm lang ist und in einem spitzen, nelkenförmigen Haken endet.

Geografisch kommt der Schuhschnabel nur in den tropischen Regionen Ostafrikas vor. In diesem Gebiet ist ihre Verbreitung zersplittert und weiter eingeschränkt, da ihr Verbreitungsgebiet im Allgemeinen dem entspricht, wo sich Lungenfische, ihre Lieblingsspeise, und Papyrusrohre befinden. Im Sudan leben die meisten Schuhschnäbel. Kleinere Populationen leben in den Feuchtgebieten im Nordosten Sambias, im Westen Tansanias, im Norden Ugandas, Ruandas und im Osten Zaires. Solange der Wasserstand weder zu hoch noch zu niedrig ist und ausreichend Beute vorhanden ist, ist der Schuhschnabel sesshaft und wandert nicht.

Als Lebensraum bevorzugt der Schuhschnabel Gebiete mit dichten Sümpfen, in denen reichlich schwimmende Vegetation vorhanden ist und die im Laufe der Jahreszeiten überschwemmt werden. Diese Vögel kommen auch in Süßwassersümpfen mit ausgedehnten Schilf- und Papyrusgrasbeständen vor. Der Schuhschnabel lebt in einigen der entlegensten und unzugänglichsten Lebensräume der Welt.

Schuhe sind Fleischfresser. Der Großteil ihrer Nahrung besteht aus Lungenfisch, Tilapia, Wasserschlangen und Wels. Außerdem fressen sie Schildkröten, Frösche und Eidechsen. Der Schuhschnabel ist ein Vogel, der groß genug ist, um auch junge Krokodile und kleine Säugetiere zu jagen. Als nachtaktive Art frisst der Schuster hauptsächlich nachts, indem er völlig still bleibt und dann Beute aus dem Hinterhalt jagt.

Dabei handelt es sich um Einzelvögel, die sich erst beim Brüten zu monogamen Paaren zusammenschließen. Die Brutzeit des Schuhmachers ist nicht vollständig geklärt, Wissenschaftler gehen jedoch davon aus, dass sie mit Beginn der Trockenzeit beginnt und sechs bis sieben Monate dauert. Schuster bauen ihre Nester auf dem Boden, entweder auf kleinen Inseln oder in Massen schwimmender Vegetation. Die Nester sind zu großen, etwa 1 m breiten Strukturen aus Gras oder anderer Vegetation geflochten.

Beide Geschlechter bauen das Nest, bebrüten die Eier und kümmern sich um die Küken. Schuster legen ein bis drei Eier, aber nur eines überlebt. Es dauert etwa einen Monat, bis die Eier schlüpfen. Die Küken bleiben etwa vier Monate lang von ihren Eltern abhängig.

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