Was ist ein Stellantriebspositionierer?

Ein Stellantriebspositionierer ist eine Systemschnittstelle, die Systemeingaben verwendet, um einen Stellantrieb über einen variablen Bereich von Positionen entsprechend den Systemanforderungen in Echtzeit einzustellen. Der Aktuatorpositionierer ist im Wesentlichen ein Servosystem und nutzt Eingaben von Systemsensoren, die Informationen über die aktuelle Position des Aktuators liefern. Der Stellungsregler vergleicht diese Informationen mit einem vorprogrammierten Idealszenario oder anderen Systemeingaben. Wenn es Unterschiede zwischen den beiden Informationssätzen gibt, passt der Stellungsregler den Antrieb entsprechend an, um den Unterschied zu korrigieren. Stellantriebspositionierer werden in einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt, beispielsweise in Werkzeugmaschinenteilen, Marinegeschütztürmen, Leitsystemen und Durchflussregelventilen.

Aktuatoren sind Geräte, die Remote-Arbeit ermöglichen, indem sie Bewegungen auf ein sekundäres Gerät übertragen, bei denen es für einen menschlichen Bediener unpraktisch oder gefährlich ist, einzugreifen. In vielen Fällen handelt es sich bei dieser Bewegung um eine einfache lineare oder rotierende Bewegung sich wiederholender und endlicher Natur. Es gibt jedoch viele Anwendungen, bei denen ein Aktuator innerhalb der Grenzen seines Betriebsbereichs als Reaktion auf Umgebungs- oder Systemanforderungen verschiedene Positionsänderungen erzeugen muss. Ein Marinegeschützturm ist ein gutes Beispiel für eine solche Einsatzsituation. Aktuatoren, die den Turm drehen und die Geschützrohre heben und senken, sind ständig gezwungen, ihre Position relativ zur Position und Reichweite eines potenziellen Ziels zu ändern.

Um diese Art der Feinsteuerung zu erreichen, wird ein Aktuator-Positionierungssystem verwendet. Diese Art von Aktorsystem besteht aus einem Vollbereichsaktor, einem Controller und einer Schnittstelleneinheit. Die Schnittstelleneinheit sammelt Systemeingaben und Bedienbefehle oder enthält einen vorprogrammierten Datensatz. Außerdem werden Sensoreingaben erfasst, die eine Echtzeitanzeige der genauen Position des Aktuators liefern.

Systemeingaben, Bedienbefehle oder Programmdaten repräsentieren eine ideale oder gewünschte Situation. Die Schnittstelle vergleicht dann diese Idealsituation mit den Positionsinformationen des Aktuators. Wenn ein Unterschied zwischen diesen beiden Informationssätzen festgestellt wird, meldet die Schnittstelle einen Fehlerzustand. Anschließend wird die Steuerung angewiesen, den Aktuator und damit die betreffende Systemkomponente zu bewegen, um den Fehlerzustand zu korrigieren. Sobald der Fehlerzustand behoben ist, stoppt der Stellantriebspositionierer den Stellantrieb und stellt so die gewünschten Parameter wieder her.

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