Was ist eine Augenhöhle?

Eine Augenspleißung ist eine gängige Methode, um am Ende eines geflochtenen Seils eine dauerhafte Schlaufe zu erzeugen und dabei mindestens 85 Prozent der Festigkeit des Seils beizubehalten. Die Ösennaht entsteht durch Einweben oder Falten der Enden der einzelnen Seilstränge in das Seil selbst. Das Augengelenk bestand ursprünglich aus drei vollständigen Falten, als die Saiten aus Baumwolle oder Hanf hergestellt wurden. Da die Technologie sich weiterentwickelt hat und immer mehr synthetische Seile verwendet werden, wird sicherheitshalber mittlerweile empfohlen, mindestens fünf Lagen oder mehr zu verwenden. Der Augenspleiß wird häufig bei Stahlseilen verwendet.

Um zu bestimmen, wie lange die Schnur vom Seil abgewickelt werden muss, nehmen Sie den Durchmesser des Seils und multiplizieren Sie ihn mit drei und dann mit der Anzahl der benötigten Biegungen. Beispielsweise wäre ein 1 cm (2,54 Zoll) langes Seil mit fünf Lagen ausgepackt 15 cm (38,1 Zoll) lang. Die Basis des Seils sollte festgebunden werden, um ein weiteres Ausfransen zu verhindern und einen Bezugspunkt für die Schlaufe zu bieten. Nach dem Markieren der Länge und dem Abwickeln des Seils müssen die Enden eingeschmolzen werden, um ein Ausfransen zu verhindern. Jedes Ende des Seils sollte mit Klebeband umwickelt werden, um einen Splitter zu erzeugen, der dabei hilft, die Enden zu einem neuen oder dicht gewebten Seil zu verweben.

Wie bei jeder Webart ist es wahrscheinlich, dass sich die verbleibenden Fäden verdrehen. Sie können sich sogar verheddern. Bei jedem Schuss müssen die verbleibenden Fäden begradigt und ggf. entwirrt werden, bevor mit der nächsten Falte fortgefahren wird.
Um mit dem Spleißen des Auges zu beginnen, nehmen Sie die abgewickelten Stränge und legen Sie sie über die Basis der Schnur, um eine Schlaufe zu bilden. Dabei ist zu beachten, welcher Strang sich innerhalb der Seilbasis, in der Mitte und außen befindet. Das Weben des Mittelstrangs an der Basis des Seils kann beginnen, indem man unter den Seilstrang geht.

Der Innenstrang kann entnommen und am Seilfuß in den nächsten Strang gebogen werden. Der mittlere Strang verläuft dort, wo der erste Strang herausgekommen ist. Anschließend muss das Seil umgedreht werden und der noch nicht genutzte Außenstrang entnommen werden. Der Strang sollte dort gefaltet werden, wo der mittlere Strang herauskam und der erste Strang hineinging, wodurch eine Falte vervollständigt wurde. Anschließend sollte mit dem Weben und Falten fortgefahren werden, bis mindestens fünf Falten fertig sind.

Nachdem die gewünschte Anzahl an Falten fertiggestellt wurde, kann es sein, dass noch eine kleine Menge Garn übrig ist. Es ist besser, es noch einmal zu biegen, als die Spitze erneut abzuschneiden und zu schmelzen. Wenn der Ösenspleißring wiederholter Belastung oder durch Scheuern durch ein anderes Seil ausgesetzt ist, sollte die Schlaufe mit einem verschleißfesten Seil oder einer Seilkausche umwickelt werden, um Schäden zu vermeiden.

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