Was ist eine auskragende Stützmauer?

Eine freitragende Stützmauer ist eine Form der Mauerwerksinstallation, die eine große Menge Erde an Ort und Stelle hält. Die freitragende Konstruktion ist nur eine von mehreren Varianten der Stützmauerkonstruktion, bei der verschiedene Prinzipien zur Bewältigung von Erdlasten zum Einsatz kommen. Ingenieure bewerten einen bestimmten Bereich, um herauszufinden, welche Art von Stützmauer die beste Option ist, um Erdlasten an Ort und Stelle zu halten.

Eine freitragende Stützmauer aus Beton besteht aus einem relativ dünnen Stab aus vor Ort gegossenem stahlverstärktem Mauerwerk, Beton oder Mörtel. Bei der Konstruktion einer freitragenden Stützmauer wirkt ein Erddruckvektor horizontal gegen die Wandseite. Die Unterseite der Wand weist einen nach unten gerichteten Schwerkraftvektor auf. Dieser Schwerkraftvektor erzeugt eine entgegengesetzte Aufwärtskraft. Der resultierende Vektor wirkt dem Druckvektor der Erde entgegen und drückt gegen die Erdlast.

Das untere Element einer auskragenden Stützmauer wird durch die Erdlast abgedeckt. Das bedeutet, dass ein zufälliger Beobachter nicht erkennen kann, ob es sich bei einer Stützmauer um eine freitragende Konstruktion handelt. Aus Plänen oder anderen amtlichen Dokumenten kann hervorgehen, ob eine Stützmauer in freitragender Bauweise errichtet wurde.

Bei den meisten öffentlichen oder kommerziellen Projekten und den meisten Wohnprojekten muss ein Entwurf für eine freitragende Stützmauer oder ein ähnliches Projekt den örtlichen Bebauungsbeamten vorgelegt werden, um sicherzustellen, dass er bestimmte Kriterien für ein Gebiet erfüllt. Einige davon umfassen Pläne zur Regenwasserableitung und Vorschriften zur öffentlichen Sicherheit. Professionelle Ingenieure prüfen auch, ob die Stützmauer über eine ausreichende Struktur verfügt, um dem oben genannten seitlichen Bodendruck standzuhalten.

Ein weiterer Aspekt, den Ingenieure bei der Gestaltung von Stützmauern berücksichtigen, ist die Möglichkeit, die Auswirkungen eines Erdrutschs oder einer Lawine abzumildern. Stützmauern können hilfreich sein, um den Boden vor den mit diesen Naturkatastrophen verbundenen Bewegungen zu schützen. Die Betrachtung der Gefahr von Erdrutschen und der Gefahr der Verflüssigung, also der Wassersättigung der Erde, ist Teil der Beurteilung der Funktionsweise einer Stützmauer.

Auf historisch bedeutsamen Grundstücken kann es von Vorteil sein, eine ursprüngliche Stützmauer aus Stein in eine freitragende Konstruktion oder eine ähnliche Struktur umzuwandeln. In neuen Wohnsiedlungen kann eine Stützmauer auf einem Grundstück von einer örtlichen Bebauungsbehörde oder einer anderen Verwaltungsbehörde verlangt werden, um Bedenken hinsichtlich der Gefällelage oder der sich ändernden Topographie eines Gebiets auszuräumen. Die Betrachtung verschiedener Stützmaueroptionen hilft einem Bauunternehmen oder einer anderen Partei dabei, die Gesamtkosten für die Bewältigung eines Bereichs einzuschätzen, der ein Gefälle oder Gefälle aufweist.

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