Was ist eine Blechverkleidung?

Bei einer Blechverkleidung handelt es sich um ein Plattenmaterial, meist aus Kunststoff oder einer Metalllegierung, das im Bauwesen zur Verkleidung der Außen- oder Innenseite eines Gebäudes verwendet wird. Zu den gängigen Formen der Blechverkleidung gehören gewellte Metallplatten, weichmacherfreies Polyvinylchlorid (PVCu), Aluminium- und Kupferbleche sowie Polycarbonat und Mischungen; unter anderem ein thermoplastisches Material. Diese können an verschiedenen Stellen eingesetzt werden, beispielsweise an Decken, Außen- oder Innenwänden und Decken.

Metallverkleidungen wurden Anfang des 19. Jahrhunderts weit verbreitet. Verzinktes Wellblech, ein Metallblech mit gewelltem Profil, wurde im 19. Jahrhundert erfunden. Das gewellte Profil erhöhte die Festigkeit des Metalls und machte es schwierig, es senkrecht zu Wellen zu biegen. Es wurde in Neuseeland, Australien, Indien, Chile und ländlichen Gebieten der Vereinigten Staaten häufig als Dachmaterial verwendet und ist in Australien und Chile nach wie vor das am häufigsten verwendete Dachmaterial.

Blechverkleidungen, ein weiteres Beispiel für Blechverkleidungen, wurden Mitte des 19. Jahrhunderts populär. Sie wurden fälschlicherweise benannt, weil sie meist aus Eisen oder lackiertem Stahl und selten aus Zinn bestanden. Diese bemalten Metallplatten hatten oft kunstvoll geprägte Muster. Oftmals wurden Entwürfe aus geschnitztem und gegossenem Gips kopiert, was eine günstigere Alternative darstellte.

Die Verwendung einer Laminatverkleidung kann eine sehr kostengünstige Möglichkeit sein, ein Gebäude fertigzustellen. Manchmal, wie bei Kupferverkleidungen, können die anfänglichen Kosten höher sein als bei anderen Alternativen wie Holzverkleidungen, aber Kupfer hat eine viel längere Lebenserwartung. Einige haben über 200 Jahre unversehrt überlebt. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Metallverkleidungen grundsätzlich recycelbar sind.

Metallverkleidungen bestehen normalerweise aus Legierungen oder sind aus Gründen der Haltbarkeit beschichtet. Aus diesem Grund wird häufig verzinktes Metall verwendet. Meist handelt es sich dabei um Eisen, Stahl oder verzinktes Aluminium. Dadurch ist es resistent gegen Rost und Korrosion.

Mit dem Aufkommen der Kunststoffherstellung Mitte des 20. Jahrhunderts wurden neue Formen der Blechbeschichtung entwickelt. PVCu ist in Europa weit verbreitet, insbesondere dort, wo Hygiene ein wichtiger Aspekt ist, beispielsweise in Restaurantküchen. Eine weitere Kunststofffolienbeschichtung, Polycarbonat, wird häufig zur Herstellung von Schindeln für Industriegebäude, Garagen, Markisen und Terrassen verwendet.
Der Einsatz von Blech-Kunststoff-Verkleidungen im Hochbau hat viele Vorteile. Sie sind resistent gegen Insekten und Fäulnis und das Metallgehäuse ist feuerbeständig. Beide Materialien sind zudem sehr langlebig und können über die gesamte Lebensdauer des Gebäudes sehr profitabel sein.

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