Was ist eine Corona-Behandlung?

Bei der Koronabehandlung handelt es sich um einen Prozess, bei dem die Oberfläche eines Gegenstands durch Einwirkung von Plasma verändert wird. Eine koronale Plasmaentladungsanordnung, die aus Hunderten oder Tausenden kleiner Plasmapunkte besteht, setzt die Oberfläche eines Materials einem speziellen Niedertemperaturplasma aus. Diese Einwirkung verändert die Eigenschaften des Materials und verleiht ihm normalerweise Eigenschaften, die zuvor nicht vorhanden waren. Die Corona-Behandlung ist eine sichere und kostengünstige Methode zur Behandlung von Materialoberflächen und wird vielseitig eingesetzt. Eine der häufigsten Anwendungen der Koronarbehandlung ist die Vorbereitung nichtporöser Oberflächen für die Abformung oder Adhäsion.

Plasma ist ein Materiezustand, der entsteht, wenn ein Gas einem elektrischen Strom ausgesetzt wird. Die Struktur des Gases beginnt in seine Bestandteile zu zerfallen. Diese Zersetzung führt dazu, dass die Gase Eigenschaften aufweisen, die sie zuvor nicht besaßen, und führt häufig dazu, dass überschüssige Energie in die Umgebung des Plasmas abfließt. Bei diesem Energieaustritt handelt es sich in der Regel um Wärme oder Licht und ist für die Helligkeit von Leuchtstofflampen und Leuchtreklamen verantwortlich.

Koronaplasma entsteht, wenn eine Elektrode einem nicht geschlossenen System, beispielsweise offener Luft, ausgesetzt wird. Diese Elektrode lädt das Gas um sie herum auf und erzeugt eine kleine Plasmakugel. Dieses Plasma entfernt sich auf natürliche Weise von der Elektrode, bis es weit genug entfernt ist, um wieder zu normalem Gas zurückzukehren. Während sich das Plasma bewegt, erzeugt es Konvektion, die ungestörte Luft näher an die Elektrode zieht. Dadurch wird das neue Gas in ein Plasma umgewandelt, wodurch die Koronafläche konstant bleibt.

Um dieses Plasma für die Koronabehandlung zu nutzen, verwenden Hersteller eine Koronaentladungsmatrix. Hierbei handelt es sich um einen mit Elektroden bedeckten Bereich. Wenn er eingeschaltet wird, überlappen sich die Koronen und erzeugen einen festen Plasmabereich. Dies ist häufig so eingerichtet, dass Gegenstände auf einem Förderband durch einen Vorhang aus Koronaplasma bewegt werden können.

Da bei der Koronabehandlung Plasmaformen verwendet werden, die bei etwas über Raumtemperatur vorliegen, kann sie auf vielen verschiedenen Materialien angewendet werden. Von Papier über Kunststoff bis hin zu Metall kann alles einer koronalen Behandlung unterzogen werden. Wenn ein Gegenstand zum ersten Mal hergestellt wird, wird er oft koronalem Plasma ausgesetzt, aber die Struktur kehrt oft langsam in ihre ursprüngliche Zusammensetzung zurück, sodass gelegentlich eine weitere Einwirkung erforderlich ist.

Die häufigste Massenanwendung der Koronarbehandlung ist die Verwendung von Plastikfolien. Da Kunststoffe wie Polypropylen chemisch inert und nicht porös sind, können Druckfarben, Klebstoffe und andere übliche Mittel nicht daran haften. Substanzen rutschen mit der Zeit einfach ab. Durch die Koronabehandlung werden die Oberflächen dieser Kunststoffe so modifiziert, dass sie bestimmte Arten üblicher chemischer Bindungen aufnehmen.

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