Was ist eine Gänsebohne?

Die Gänsebohne ist ein großer bis mittelgroßer Vogel, der in den nördlichen Regionen Europas und Asiens brütet. Diese Gänse gehören zur Familie der Anatidae und werden manchmal in zwei verschiedene Arten unterteilt: Anser fabalis oder Taigabohnengans und Anser serrirostris oder Tundrabohnengans. Im Allgemeinen ist die Taiga-Bohnengans größer als ihr Gegenstück und hat einen längeren, schmaleren Schnabel. Es gibt außerdem fünf Unterarten, die sich in der Körpergröße sowie in der Größe und Form ihrer Schnäbel unterscheiden.

Die Saatgans variiert je nach Art stark in ihrer Größe und kann eine Länge von 27 bis 36 Zoll (oder 68 bis 90 cm) bei einer Flügelspannweite von etwa 55 bis 69 Zoll (140 bis 174 cm) und einem Gewicht von 3,7 bis 8,8 haben Pfund (oder 1,7 bis 4 kg). Diese Gänse haben im Allgemeinen leuchtend orangefarbene Beine und einen schwarzen Schnabel an der Spitze und Basis, mit einem schmalen oder breiten orangefarbenen Streifen in der Mitte. Saatgänse haben einen dunkelbraunen Farbton und ihre Federn sind normalerweise weiß umrandet.

So wie die Graugans in den Vereinigten Staaten ein vertrauter Anblick ist, ist die Saatgans in vielen Gebieten Europas und Asiens ein häufiger Vogel. Eine größere Konzentration dieser Vögel gibt es in den nördlichen Gebieten Asiens, Russlands und Skandinaviens, da sie dazu neigen, in diesen Regionen zu brüten. Obwohl sie zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Großbritannien und Schottland reichlich vorhanden waren, gelten sie heute als ungewöhnliche Wintergäste, die nur in geringer Zahl an bestimmte Orte wandern. Obwohl diese Gänse in vielen Gebieten relativ selten sind, wurde ihr Erhaltungszustand 2011 als „am wenigsten besorgniserregend“ eingestuft, da ihre Bestände reichlich vorhanden waren und keine Anzeichen eines Rückgangs zu erkennen waren.

Diese Vögel sind im Allgemeinen in kleinen Gruppen oder Gruppen rund um überflutete Felder und Feuchtwiesen zu sehen. Sie sind im Allgemeinen keine geselligen Vögel und ziehen es im Allgemeinen vor, in offenen Gebieten und Feldern, die nicht von anderen Tieren bewohnt werden, zu fressen und auszuruhen. Diese Gänse bevorzugen oft Standorte mit reichlich mehrjährigem Weidelgras, fressen aber bekanntermaßen auch Früchte, Pflanzen und Samen sowie Kartoffeln.

Zusätzlich zu ihren anderen Grundnahrungsmitteln fressen diese Gänse bekanntermaßen Stoppeln von Bohnenfeldern. In den Wintermonaten grasen sie gelegentlich auf leeren Feldern. Tatsächlich entstanden sowohl der gebräuchliche als auch der wissenschaftliche Name als Hinweis auf diese Gewohnheit.

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