Was ist eine Schleifhilfe?

Ein Mahlhilfsmittel ist ein spezielles chemisches Mittel, das das Mahlen und Mischen von Zement erleichtert. Mahlhilfsmittel verhindern insbesondere, dass Zementpartikel während und nach dem Mahlvorgang erneut agglomerieren oder anhaften. Mahlhilfsmittel ermöglichen eine Rationalisierung des Zementherstellungsprozesses und erhöhen die Effizienz des Prozesses sowie die Fließfähigkeit des Materials. Diese Vorteile des Einsatzes von Zementmahlhilfsmitteln tragen auch dazu bei, die Energiekosten für Industrieanlagen zu senken.

Das Schleifhilfsmittel erfreute sich Mitte des 20. Jahrhunderts zunehmender Beliebtheit als zuverlässiges Hilfsmittel bei der Zementverarbeitung. Seine Wirksamkeit und sein Ruf für Zuverlässigkeit beruhen auf seiner Fähigkeit, die durch die Belastung des Mahlprozesses verursachte Oberflächenspannung zwischen Zementpartikeln zu reduzieren. Chemische Verbindungen, die für ihre polaren Eigenschaften bekannt sind, wie etwa Alkanolamine, verteilen Ladungen auf der Oberfläche des Zementpartikels. Durch diese Ladungsüberdeckung wird verhindert, dass einzelne Teilchen verklumpen.

Auch die Flüssigkeitszufuhr ist ein wichtiger Faktor bei der Mahlunterstützung. Wenn ein Schleifhilfsmittel mit einem Zementpartikel in Kontakt kommt, bildet es sofort ein Gel um das Partikel herum. Dieses Gel hydratisiert das Korn und dient zunächst als Barriere gegen andere Zementpartikel. Mit der Zeit kristallisiert das Gel. Diese Kristallisation ermöglicht es den Zementpartikeln, an anderen zu haften und eine flüssige Netzwerkstruktur zu bilden.

Zementreibhilfsmittel können in gasförmiger, flüssiger oder fester Form vorliegen. Mühlen verwenden typischerweise einen der folgenden Zusatzstoffe in ihren Zementmischungen: verschiedene Arten von Alkanolaminen, Monoethylenglykole, Diethylenglykole, Natriumoleat, Ölsäure, Natriumdodecylbenzolsulfonsäureligninsulfonat oder Sulfitablauge. Diese Chemikalien stellen sicher, dass die Integrität des Zements intakt bleibt, und tragen gleichzeitig dazu bei, den Zement in handhabbare Körner zu pulverisieren.

Ein bemerkenswerter Vorteil des Einsatzes von Mahlhilfsmitteln ist die Reduzierung der Energiekosten. Fabriken sparen durch den Einsatz dieser Hilfsmittel Geld und Energie, da die Hilfsmittel den Zementherstellungsprozess in einen endergonischen Prozess verwandeln, der Energie aus der Umgebung verbraucht. Da Zementhilfsmittel die Energieaufnahme der Zementmischung ermöglichen, ist weniger externe Energie erforderlich, damit Reaktionen ablaufen. Auf diese Weise sparen Industriebetriebe durch den Einsatz von Zementmahlhilfsmitteln enorme Kosten.

Zusätzlich zu einer Mahlhilfe beschichten Mühlen die Kugeln und Auskleidungen, aus denen die Mahlvorrichtung besteht, mit einem Pulver. Dieses Pulver reduziert den Energiebedarf für den Zementherstellungsprozess weiter. Es erhöht auch die Prozesseffizienz.

Go up