Was ist Fischschutz?

Unter Fischschutz versteht man den Schutz wildlebender Fischbestände. Wissenschaftler und Ökologen, die im Fischschutz tätig sind, arbeiten möglicherweise direkt mit einer Fischart zusammen und entwickeln Richtlinien, die die Zukunft dieser Art schützen, oder sie arbeiten daran, die Umwelt, in der Fische leben, zu schützen und zu säubern. Im Jahr 2011 gehen die Fischbestände weltweit zurück, weshalb der Schutz der Fischarten von entscheidender Bedeutung ist.

Ein Bestandteil des Fischschutzes ist ein verantwortungsvolles Fischereimanagement. Bei vielen Fischarten, die als Nahrungsmittel gefangen werden, kam es in den letzten Jahrzehnten zu einem dramatischen Bestandsrückgang. Dieser Bevölkerungsrückgang kann auf verschiedene Faktoren zurückgeführt werden, darunter eine erhöhte Nachfrage nach Meeresfrüchten, eine Änderung der Wassertemperatur und eine erhöhte Umweltverschmutzung. Obwohl die Anzahl der verfügbaren Fische bei vielen Fischarten zurückgegangen ist, steigt die Nachfrage nach diesen Fischen in vielen Fällen weiter an. Wissenschaftler und Regierungsbehörden müssen oft zusammenarbeiten, um Fischarten zu schützen, indem sie dem Fischfang strenge Beschränkungen auferlegen, sowohl hinsichtlich der Anzahl der Fische, die aus einem bestimmten Gewässer gefangen werden dürfen, als auch hinsichtlich des Zeitpunkts, zu dem diese Fische gefangen werden dürfen.

Ein weiterer Bestandteil des Fischschutzes ist die Zucht in Gefangenschaft. Bedrohte und gefährdete Fischarten können oft in Gefangenschaft gezüchtet und dann in die Wildnis entlassen oder auf einem Bauernhof für den menschlichen Verzehr gezüchtet werden. Im Gegensatz zu vielen Tierarten passen sich viele Fische leicht an die Freisetzung in die natürliche Umgebung an, sodass einige Arten durch Zucht erhalten werden können.

Im Fischschutz tätige Wissenschaftler konzentrieren sich möglicherweise auch auf die Beobachtung von Fischarten, aquatischen Ökosystemen und der Umgebung, in der Fische vorkommen. Durch das Sammeln von Fischdaten können diese Wissenschaftler feststellen, welche Populationen möglicherweise gefährdet sind, sodass Beschränkungen für den Fischfang festgelegt werden können. Sie können auch dabei helfen, festzustellen, welche Arten von Umweltfaktoren die Fischpopulation beeinflussen könnten.

Fische sind durch Umweltschadstoffe stark gefährdet, daher besteht ein großer Teil des Fischschutzes darin, die Umwelt zu schützen. Fische brauchen Wasser nicht nur als Lebensraum, sondern auch als Sauerstoff- und Nahrungsquelle. Wenn das Wasser in einem bestimmten Gebiet verunreinigt ist, können Fische sterben oder unfruchtbar werden, was zu einem Rückgang der Fischpopulation in diesem Gebiet führt. Die Beseitigung von Umweltschadstoffen und die Anwendung zusätzlicher Schutzmaßnahmen, damit das Wasser nicht verunreinigt wird, sind ein wichtiger Teil des Fischschutzes.

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