Was ist Pferdegrippe?

Pferdegrippe ist ein Influenzavirus, das Pferde befällt. Während die Pferdegrippe für gesunde Pferde normalerweise nicht tödlich verläuft, kann es mehr als drei Monate dauern, bis sich ein Pferd von einer schweren Infektion erholt. Diese Krankheit bei Pferden gilt als sehr ansteckend und kann schwer von anderen Erkrankungen der oberen Atemwege des Pferdes zu unterscheiden sein. Da es sich um eine Viruserkrankung handelt, kann die Pferdegrippe nicht geheilt werden, es gibt jedoch Impfstoffe, um Pferde vor einer Infektion zu schützen.

Pferdeinfluenza wird normalerweise durch einen der beiden häufigsten Subtypen der Influenza A, Subtyp A1 (H7N7) oder Subtyp A2 (H3N8), verursacht. Influenza-A1-Stämme waren einst an der Entstehung der Pferdegrippe beteiligt, doch Wissenschaftler gehen heute davon aus, dass Influenza-A1-Stämme ausgestorben sind. Das Virus verbreitet sich normalerweise durch Schleimtröpfchen, die beim Husten aus dem Maul eines kranken Pferdes fliegen.

Obwohl die Pferdegrippe für gesunde Pferde normalerweise nicht tödlich ist, stellt sie für Stallbesitzer und Pferdezüchter weiterhin finanzielle Schwierigkeiten dar. Pferde, die mit der Pferdegrippe infiziert sind, sollten im Allgemeinen ruhen, bis ihre Symptome abgeklungen sind. Die meisten Pferde erholen sich innerhalb von drei bis vier Wochen von der Grippe, bei einigen Pferden kann es jedoch bis zu 100 Tage dauern, bis sie sich von dieser Infektion erholt haben. Während dieser Zeit können Pferde normalerweise nicht ausgestellt, trainiert oder an Rennen teilgenommen werden. Pferde mit Pferdegrippe können auch Tierarztrechnungen verursachen, was für ihre Trainer und Betreuer eine weitere finanzielle Belastung darstellt.

Die Pferdegrippe gilt als hochansteckende Viruserkrankung. Im Allgemeinen gelten Pferde im Alter zwischen einem und fünf Jahren als am stärksten gefährdet, insbesondere wenn sie bei Pferdeshows, Rennen oder anderen öffentlichen Veranstaltungen Kontakt mit anderen Pferden haben. Andere Pferde bei diesen Veranstaltungen sind möglicherweise nicht geimpft und können die Grippe auf ungeimpfte Tiere übertragen. Sogar Pferde, die zuvor gegen die Pferdegrippe geimpft wurden, können an der Krankheit erkranken, da das Grippevirus, das sie verursacht, ständig mutiert.

Die Symptome der Pferdegrippe beschränken sich im Allgemeinen auf die oberen Atemwege. Pferde mit Grippe husten normalerweise und können Fieber haben. Aus der Nase eines an Grippe erkrankten Pferdes kann klarer Schleim tropfen. Andere Infektionen und Erkrankungen, wie z. B. eine Lungenentzündung, können bei Pferden ähnliche Symptome hervorrufen. Pferdebesitzern und -trainern wird generell empfohlen, sich von einem Pferdetierarzt diagnostizieren zu lassen, da diese anderen Erkrankungen oft viel gefährlicher sind als die Pferdegrippe.

Pferden, bei denen Pferdegrippe diagnostiziert wurde, wird in der Regel eine Ruhepause verordnet, wenn keine Komplikationen auftreten. Typischerweise wird für jeden Tag, an dem das kranke Pferd Fieber hat, eine Woche Ruhe empfohlen. Während der Ruhezeit ist von Training, Ausstellung und sportlicher Betätigung grundsätzlich abzuraten.

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