Was ist schottischer Besen?

Der Ginster ist ein mehrjähriger, in Europa beheimateter Strauch. Zusammen mit anderen Besen wird er von vielen Gemeinden als invasive Art angesehen, da er aggressiv wächst und schnell die Landschaft dominieren kann. Die Pflanze befindet sich wie viele invasive Arten in einer paradoxen Lage; Manche halten den Besenginster für eine unangenehme, reizbare Pflanze, während andere ihn bewusst als Zierpflanze anbauen. Auf der ganzen Welt werden große Mengen an Geld und Energie für Versuche aufgewendet, den Ginster zu beseitigen.

Der offizielle Name der Pflanze ist Cytisus scoparius und sie gehört zur Familie der Erbsengewächse. Der Strauch hat ledrige grünliche Zweige und kleine Blätter mit leuchtend gelben Blüten, die im späten Frühling und Sommer erscheinen. Die Blüten werden durch braune Samenkapseln ersetzt, die schließlich mit einem explosionsartigen Knall platzen und die Samen ausstoßen. Die Samen sind klein und reichlich vorhanden, was für Menschen, die versuchen, den Besenginster auszurotten, ernsthafte Probleme darstellt.

Der Ginster wurde als Zierpflanze in viele Gemeinden auf der ganzen Welt gebracht. Viele Sorten sind sehr schön, mit zweifarbigen gelben und roten Blüten oder markanten Verzweigungsmustern. Als die Europäer an neue Orte reisten, brachten sie die Pflanze möglicherweise mit, weil sie ein vertrautes Heimatgefühl vermittelte; Auf diese Weise gelangten viele invasive Arten in empfindliche Ökosysteme. Sobald sich die Pflanze etabliert hat, kann sie sich dank der kleinen, widerstandsfähigen Samen schnell verbreiten.

Vögel und andere Tiere sammeln die Samen oder verfolgen sie auf ihren Füßen. Besenginster benötigen zum Keimen nur eine kleine Menge Feuchtigkeit und können schnell in einen Bereich eindringen. Je mehr Pflanzen erscheinen, desto schwerwiegender ist das Problem, da jede Pflanze bis zum Spätsommer Tausende von Samen produzieren wird. Der Besenginster wächst in der Regel in sehr dichtem Dickicht und erstickt einheimische Pflanzen, die sich nicht durch die dicken Äste durchdringen können. Der Besenginster ist bei der Holzindustrie besonders unbeliebt, da er sich auf einer gerodeten Fläche ausbreitet und so das Gedeihen junger Bäume verhindert.

Die Pflanze ist ein Stickstofffixierer, was bedeutet, dass sie sich positiv auf den Boden auswirken kann. In den Augen der meisten Menschen überwiegt jedoch die schädliche Wuchsgewohnheit in der Regel diesen Vorteil. Die einzige Möglichkeit, den Besenginster erfolgreich auszurotten, besteht darin, ihn anzuheben, bevor die Samen auftauchen, und dabei sicherzustellen, dass er die gesamte Wurzel einnimmt. Pflanzen können austrocknen und dann verbrennen; Ein Eingraben oder Mulchen wird nicht empfohlen, da sich die Wurzeln sonst wieder beleben und wieder zu wachsen beginnen könnten.

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