Was ist Silberguss?

Beim Schmelzen handelt es sich um eine Methode zum Schmelzen von Erz, einem Gestein, das wertvolle Metalle enthält, um den Inhalt zu reinigen. Das Schmelzen von Silber zur Gewinnung von reinem Silber aus Erzen auf Blei- und Kupferbasis wird seit mindestens 2.000 v. Chr. praktiziert. C. Das Metall wurde in seinem natürlichen Zustand entdeckt und bereits 4.000 v. Chr. für Schmuck verwendet. Die Verfahren zur Veredelung von Silber durch Verhüttung wurden erst entdeckt, nachdem die Gold- und Kupferverhüttung erstmals perfektioniert worden war, wobei Gold bereits ab 6.000 v. Chr. verarbeitet wurde. C.

Von den ursprünglich zwölf bekannten Metallen, die vor dem 18. Jahrhundert existierten, war Silber das reaktivste Edelmetall, was es in seiner reinen Form selten machte. Die meisten beim Silberschmelzen verwendeten Erze enthalten nur sehr geringe Konzentrationen des Metalls, typischerweise weniger als 18 % des gesamten Mineralgehalts. Aus diesem Grund ist die Silberverhüttung oft ein nützliches Nebenprodukt der Kupfer- oder Bleiraffinierung und ein mehrstufiger Prozess.

Kupferhaltige Erze mit einem Silbergehalt von etwa 0,2 % werden zunächst zerkleinert und dann in einem Blasenverfahren geschmolzen. Dabei entsteht ein Abfallprodukt namens Schluff mit einem Silbergehalt von bis zu 20 %. Die Aufschlämmung wird dann in einem zusätzlichen Silberschmelzofen oxidiert, der alle Bestandteile des Erzes mit Ausnahme der Metalle Silber, Gold und Platin entfernt. Dieses als dorZ bekannte Material enthält typischerweise weniger als 1 % Gold und etwa 1 % Platin, wobei der größte Teil Silber ist. Das dorZ wird in einer Silber-Kupfernitrat-Lösung elektrolytisch behandelt, wobei entweder das Moebius- oder das Thum-Balbach-System verwendet wird, wobei die Elektroden jeweils unterschiedlich platziert werden, und der resultierende Silbergehalt beträgt 99,9 bis 99,99 % rein. %.

Bleikonzentrate, die Silber enthalten, werden zunächst geröstet. Dabei handelt es sich um eine Vorstufe zur Silberverhüttung, mit der Schwefelverbindungen aus Erzen entfernt werden. Dabei entstehen Bleibarren. Zu den Verunreinigungen in Bleibarren gehören Arsen, Zinn und Silber. Dieses Silber wird dann mit dem Parkes-Verfahren entfernt, benannt nach Alexander Parkes, einem britischen Metallurgen, der es 1850 patentieren ließ. Das Parkes-Verfahren beinhaltet die Zugabe von Zink zu flüssigem Bleibarren, also Silber löst sich eher in Zink auf, es entfernt sich vom Blei. Anschließend wird das Zink durch Vakuum-Retortenbehandlung, eine Art Destillation, aus dem Silber entfernt. Das verbleibende Silber enthält Spuren von Blei und Gold, die durch Kupellation behandelt werden, die das Blei bei einer Temperatur von 1.450° Fahrenheit (788° Celsius) oxidiert.

Auch silberhaltige Zinkkonzentrate werden geröstet und mit Schwefelsäure ausgelaugt. Der Schlackenrauch wird dann verwendet, um das verbleibende Erz mit Koks und Luft zu vermischen und im Silberschmelzofen Bleibarren herzustellen. Dieser Bleibarren wird auf die gleiche Weise wie Bleierze zur Herstellung von Silber verarbeitet, wobei die gleiche Art von Schmelzausrüstung zum Einsatz kommt.

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