Was ist thermische Behaglichkeit?

Wärmekomfort ist ein Konzept, das mit der Zufriedenheit einer Person mit ihrem Raumklima verknüpft ist. Damit ein Mensch thermische Behaglichkeit verspürt, darf es ihm weder zu kalt noch zu heiß sein. Da diese Art von Komfort sowohl durch interne als auch externe Faktoren beeinflusst werden kann, wird sich nicht jeder in der gleichen Umgebung wohl fühlen. Die drei wichtigsten äußeren Faktoren sind Luftfeuchtigkeit, Lufttemperatur und Luftbewegungen. Diese Faktoren werden in Arbeitsumgebungen häufig genau überwacht, da Mitarbeiter oft produktiver sind, wenn es ihnen nicht zu heiß oder zu kalt ist.

Viele verschiedene Faktoren können zum thermischen Komfort beitragen, und jeder Mensch hat möglicherweise einen anderen Temperaturbereich, mit dem er zufrieden ist. Interne Faktoren wie Stoffwechsel und Alter können zur individuellen thermischen Empfindlichkeit beitragen, und es wurden auch geschlechtsspezifische Unterschiede beobachtet. In einigen Fällen kann es auch eine psychologische Komponente geben. Die Menge und Art der Kleidung, die eine Person trägt, wirkt sich auch auf ihr Wohlbefinden aus, da jemand, der schwere Kleidung trägt, in Innenräumen tendenziell wärmer ist als jemand, der leichte Kleidung trägt.

Arbeitgeber versuchen oft, ein Maß an thermischem Komfort zu bieten, das möglichst viele Menschen zufriedenstellt. Um dies zu erreichen, können verschiedene Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen (HLK) eingesetzt werden. Die drei externen Faktoren, die auf diese Weise gesteuert werden können, sind Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftzirkulation. Die Temperatur ist der zentrale Faktor für die thermische Behaglichkeit, obwohl sie sowohl durch Luftfeuchtigkeit als auch durch die Luftgeschwindigkeit erheblich beeinflusst werden kann.

In Innenräumen ist normalerweise eine gewisse Luftbewegung erforderlich, obwohl ein zu hoher Wert dazu führen kann, dass sich ein Raum kälter anfühlt, als er ist. Auch Luftgeschwindigkeiten in Innenräumen von mehr als 0,25 Metern pro Sekunde (50 Fuß pro Minute) können die Arbeitnehmer ablenken. Hohe Luftfeuchtigkeit kann unangenehm sein und führt häufig dazu, dass sich der Raum stickig anfühlt. Niedrige Luftfeuchtigkeit kann jedoch zu Atemproblemen führen. Alle diese Faktoren müssen ausgewogen sein, um den meisten Menschen den größtmöglichen Komfort zu bieten.

Viele dieser Konzepte wurden neben menschlichen Mitarbeitern auch auf Nutztiere angewendet. Der thermische Komfort bei Tieren kann sich auf die Produktivität auswirken, und Studien haben gezeigt, dass bestimmte biologische Funktionen bei extremen Temperaturen beeinträchtigt werden. Insbesondere bei Schafen ist die Fähigkeit, Futter zu verdauen, wenn sie sich in einem Zustand thermischer Unannehmlichkeiten befinden, eingeschränkt, so dass die Behebung dieses Problems zu höheren Erträgen führen kann.

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