Was ist Wasserabfallmanagement?

Unter Abwassermanagement versteht man den Bereich der Aufbereitung von Abwasser, um es für die Rückführung in ein Wassersystem oder für eine umweltfreundliche Entsorgung geeignet zu machen. Dies ist eines der größten Probleme, mit denen die meisten Großstädte der modernen Welt konfrontiert sind, da Überschwemmungen schwerwiegende Umweltverschmutzungsprobleme verursachen und die Bevölkerungsdichte erhöhen, was die bestehende Infrastruktur an ihre Grenzen bringt. Bei der Abwasserbewirtschaftung werden sowohl mechanische als auch biologische Verfahren eingesetzt, um unerwünschte Partikel zu entfernen und potenziell schädliche Krankheitserreger zu eliminieren.

Einer der Hauptbereiche der Abwasserwirtschaft ist die Abwasserbehandlung. Dies umfasst häusliches Abwasser, Unternehmensabwasser, Umweltabwasser und mehr. Haushalte produzieren Abwasser aus ihren Toiletten, Duschen, Waschbecken und Bädern, das normalerweise in ein Blutegelfeld vor Ort gepumpt oder in ein zentrales Abwassersystem geleitet wird. Industrieabwässer können besonders gefährlich sein, da dem Wasser häufig schädliche Verunreinigungen zugesetzt werden und in die Kanalisation gelangen. In einigen Regionen unterliegt dieses Abwasser besonderen Vorschriften und erfordert möglicherweise eine spezielle Anlage zur Aufbereitung.

Ein erhebliches Problem im modernen Management ist entstanden, da die bestehenden Abwassersysteme fast bis zur Kapazitätsgrenze gefüllt sind. In vielen modernen Städten versickern Sturmabwässer direkt in der Kanalisation, was das bereits überlastete System zusätzlich belastet. Dadurch kann das Regenwasser bei besonders heftigen oder lang anhaltenden Stürmen dazu führen, dass die Kanalisation ihre Kapazitäten überschreitet und es zu einem sogenannten Mischwasserüberlauf kommt, der sowohl innerhalb der Städte als auch auf dem Land eine Katastrophe sein kann Küste.

Abwasser wird in einer Großstadt normalerweise in einer zentralen Anlage behandelt, wo es durch eine umfangreiche Reihe von Rohren und Pumpen geleitet wird. Die meisten Managementsysteme haben drei verschiedene Ebenen, die einfach als primäre, sekundäre und tertiäre Behandlung bezeichnet werden. Die Primärbehandlung besteht in der Trennung der Feststoffe vom Wasser, üblicherweise durch mechanische Maßnahmen wie Absetzen und Filtrieren. Bei der Sekundärbehandlung werden biologische Mittel wie Mikroorganismen eingesetzt, um gelöstes Material aus der Lösung zu entfernen und in einen Feststoff umzuwandeln. Bei der Tertiärbehandlung werden dann diese Feststoffe aus dem Wasser entfernt und das entstehende Wasser gereinigt, üblicherweise durch Mikrofiltration oder chemische Zusätze.

Auf individueller Ebene kann Abwassermanagement von Haushalten genutzt werden, die nicht an ein Abwassersystem angeschlossen sind, oder von Haushalten, die die Menge an Abfall, die sie in das Abwassersystem pumpen, reduzieren möchten. In den letzten Jahren haben viele Regionen die Trennung von Abwasser in Grauwasser und Schwarzwasser zugelassen. Grauwasser ist das relativ unbelastete Wasser, das bei Aktivitäten wie Wäschewaschen, Duschen oder Geschirrspülen entsteht. Schwarzwasser hingegen ist Abwasser aus Toilettenanlagen.

Während Schwarzwasser in den meisten Regionen gesetzlich in die Kanalisation oder ein Blutegelfeld eingeleitet werden muss, ist Grauwasser weniger reguliert. Viele moderne Haushalte verfügen über einfache Filtersysteme, um sie für eine Reihe wasserintensiver Aktivitäten geeignet zu machen, für die kein Trinkwasser erforderlich ist. Beispielsweise können Menschen Grauwasser verwenden, um ihre Gärten oder Landschaftsanlagen zu bewässern oder um die Spülkästen der Toiletten aufzufüllen. Hierbei handelt es sich um eine einfache und effektive Form der Abwasserbewirtschaftung, mit der große Mengen Wasser pro Jahr eingespart und die Abwassersysteme entlastet werden können.

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