Was sind Papierfabriken?

Papier ist ein Rohstoff, mit dem jeder bestens vertraut ist. Seine universelle Präsenz und Einfachheit täuschen über die komplizierten Prozesse bei der Papierherstellung hinweg. Papierfabriken sind Fabriken, die Papier aus Zellstoff und anderen Zutaten herstellen. Einige Papierfabriken sind integriert, was bedeutet, dass der Zellstoff am selben Standort wie das Endprodukt hergestellt wird.

Während es Papier in der einen oder anderen Form schon seit Tausenden von Jahren gibt, wurde das erste standardisierte Verfahren zur Papierherstellung 105 v. Chr. in China erfunden. Moderne Papierfabriken verbrauchen große Mengen an Energie, Wasser und Zellstoff in einem hochkomplexen, mechanisierten Prozess ein Blatt Papier herstellen. Eine Papiermaschine kann sehr groß sein: bis zu 152 m lang. Ungeschnittene oder ungeschnittene Frischpapierrollen können bis zu 10 m breit sein.

Der Grundrohstoff, mit dem integrierte Papierfabriken arbeiten, ist Holz. Zu Beginn des gesamten Prozesses werden die Holzstämme durch eine Maschine, die die Rinde entfernt, und dann in einen Hacker geleitet. Der Häcksler zerkleinert die Stämme in quadratische Stücke, die kleiner als Ihre Handfläche sind. Holz besteht aus Zellulosefasern, die durch eine Substanz namens Lignin zusammengehalten werden. Um Holzspäne in Zellstoff zu zerlegen, muss das Lignin gelöst werden.

Dies wird erreicht, indem den Holzspänen in einem als Fermenter bezeichneten Behälter Wärme, Druck und eine Mischung aus Chemikalien zugeführt werden. Die Holzspäne werden über einen Zeitraum von mehreren Stunden „gekocht“, wodurch die Mischung zu einem grauen Brei wird, der etwa die gleiche Konsistenz wie Hafer hat. Anschließend wird der Zellstoff durch Hochdruckgebläse aus dem Zellstoffkocher entfernt und gewaschen, um den verwendbaren Zellstoff vom Lignin zu trennen. Die meisten Papierfabriken fügen an dieser Stelle auch eine proprietäre Mischung aus chlorfreiem Bleichmittel und anderen Chemikalien hinzu, um die Farbe des Zellstoffs aufzuhellen.

Nachdem der Zellstoff gewaschen und gebleicht wurde, wird ihm eine große Menge Wasser zugesetzt und diese Mischung auf ein zirkulierendes Drahtgeflecht gelegt, damit die Fasern zu etwas verschmelzen, das besser als Papier erkennbar ist. Durch diesen Prozess wird der größte Teil des Wassers entzogen. Anschließend wird die Papiermatte zwischen den wasserabsorbierenden Stoffen auf die Trockenzylinder gepresst. Diese Zylinder werden erhitzt, um den Rest des Wassers zu entfernen. In dieser gesamten Phase des Prozesses wird das Papier sehr schnell bewegt, mit einer Geschwindigkeit von über 3.000 Fuß (0,9 km) pro Minute.

Abschließend wird das Papier gebügelt, um ihm eine glatte Oberfläche zu verleihen. Wenn es vollständig trocken ist, wird es auf große Spulen gerollt, die es wiederum zum Schneiden auf kleinere Rollen übertragen. Trotz aller Fortschritte stehen Papierfabriken jedoch immer noch vor einigen ständigen Herausforderungen, wie beispielsweise der Korrosion von Maschinen, die durch die hohe Luftfeuchtigkeit und Hitze bei der Papierherstellung verursacht wird. Aufgrund der stinkenden Emissionen stellt die Zellstoffverarbeitung auch für die umliegenden Gemeinden ein gewisses Problem dar.

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