Welche Arten von Meerestieren sind vom Aussterben bedroht?

Aus vielen verschiedenen Gründen stehen viele verschiedene Arten von Meerestieren auf der Liste der gefährdeten Arten. Menschliche Einflüsse wie Bootsunfälle, Fischerei, Küstenentwicklung und Umweltverschmutzung werden oft für die hohe Zahl an Todesfällen bei diesen Meerestieren verantwortlich gemacht. Gelegentlich sind die Ursachen für den Rückgang der Zahlen unbekannt. Meeressäugetiere wie Glattwale, Seekühe und Dugongs sind in ihrer Zahl stark zurückgegangen, ebenso wie Schildkröten, einige Seevögel, Haie und Lachse.

Viele Todesfälle von Meerestieren sind auf menschlichen Einfluss zurückzuführen. Eine Gefahr für den Menschen besteht nicht nur beim Fischen, Jagen und Walfang, sondern auch bei Bootsunfällen. Dies kommt besonders häufig bei flach schwimmenden, luftatmenden Tieren vor, beispielsweise bei verschiedenen Arten von Meeressäugetieren und Schildkröten. Auch die Umweltverschmutzung kann zur Liste der gefährdeten Meerestiere hinzugefügt werden.

Viele Arten von Meeresschildkröten sind vom Aussterben bedroht. Dieses Phänomen ist häufig auf die Gefahr zurückzuführen, die von tierischen Eiern ausgeht. Schildkröteneier werden an Land gelegt, das durch Stadtentwicklung in Küstennähe oft zerstört wird. Küstenorte und Touristengebiete stellen für viele Arten von Meerestieren eine Gefahr dar.

Wale gehören zu den am stärksten gefährdeten Meerestieren. Vor allem Glattwale und Grönlandwale verzeichneten einen dramatischen Bestandsrückgang und waren in großer Gefahr. Die Zahl der Nordatlantischen Glattwale ist aus unbekannten Gründen dramatisch zurückgegangen, es wird jedoch vermutet, dass dies nicht allein auf den Walfang zurückzuführen ist. Dies kann auf Bootskollisionen, Umweltverschmutzung oder Fortpflanzungsprobleme zwischen Tieren zurückzuführen sein.

Es wird angenommen, dass die Gründe für den Rückgang der Seekühe- und Dugong-Bestände in einer großen Zahl tödlicher Bootskollisionen liegen. Aufgrund der gräulichen Färbung dieser Tiere ist es für Menschen in Booten schwierig, sie zu erkennen. Darüber hinaus bewegen sich Seekühe und Dugongs sehr langsam und haben möglicherweise Schwierigkeiten, einem schnell fahrenden Boot zu entkommen. Aus Gründen, die den Biologen unbekannt sind, wurde bei diesen Tieren über eine große Zahl pränataler Todesfälle berichtet.

Mehrere Arten von Seevögeln sind vom Aussterben bedroht, darunter der Braunpelikan. Dieser Vogel, der einst in Nord-, Mittel- und Südamerika häufig vorkam, hat zahlreiche Todesfälle durch zerdrückte Eier während der Brutzeit erlitten. Es wird angenommen, dass die Eierschalen dieser Vögel durch die Verwendung von Dichlordiphenyltrichlorethan (DDT) gefährlich dünn wurden. Seit dem späten 20. Jahrhundert sind viele Formen von DDT in den Vereinigten Staaten verboten.

Auch Pinguine haben es auf die Liste der gefährdeten Meerestiere geschafft. Durch Überfischung ist das Nahrungsangebot für den in Chile und Peru vorkommenden Humboldt-Pinguin erheblich zurückgegangen. Viele Todesfälle dieser Pinguine werden auch auf Verhedderungen in Fischernetzen zurückgeführt.

Obwohl Lachs oft als Süßwasserfisch gilt, wird er auch auf die Liste der gefährdeten Meerestiere gezählt. Diese Fische laichen im Süßwasser, schwimmen aber dorthin, wo Flüsse und Bäche auf das Meer treffen. Eine Verschlechterung der Wasserqualität aufgrund der Verschmutzung hat zu einem Rückgang der Lachsbestände geführt. Wassermanagementanlagen wie Staudämme haben sich ebenfalls negativ auf das Laichen von Lachsen ausgewirkt.

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